i'd give anything to be in NYC tonight. One of my all-time-favourite bands, ...and you will know us by the trail of dead, will be playing a show in their original two-piece outfit tonight, so that's quite sensational. Seems like a good time for TOD fans is at hand, as they finally freed themselves from major label chains and plan to release their new album independently in September as a celebration of that fact. Can't wait. In the meantime, time to pick up those neglected post-"Source Tags And Codes" records and give them another chance. I'm listening to "Worlds Apart" right now, and i love every second of it. See you tomorrow at the locust show in Munich.
Montag, 25. August 2008
trail of the superball
i'd give anything to be in NYC tonight. One of my all-time-favourite bands, ...and you will know us by the trail of dead, will be playing a show in their original two-piece outfit tonight, so that's quite sensational. Seems like a good time for TOD fans is at hand, as they finally freed themselves from major label chains and plan to release their new album independently in September as a celebration of that fact. Can't wait. In the meantime, time to pick up those neglected post-"Source Tags And Codes" records and give them another chance. I'm listening to "Worlds Apart" right now, and i love every second of it. See you tomorrow at the locust show in Munich.
Freitag, 22. August 2008
jukebox
nanophrasing.lsdelight.afghan wine.
das macbook sitzt auf Maries Klavier und scheint sich wohlzufühlen. Arne Zank hat ein legendäres altes Tape zum Download angeboten (war da nicht mal ein Stück auf einer Lado-Compilation? Oder auf der Toco-Best-Of?) und es klingt in meinen Ohren. Wunderbare Verzweiflung. Casio-Georgel und Gitarren-Geschrammel und das merkwürdigste Phrasing der Welt. Wetter dunkel. Stimmung gut, aber noch immer unausgeschlafen. Das Stück grad war minimal besser aufgenommen auf der ersten Tocotronic-LP. Meine alte Wohnung wird am Montag ihrem Schicksal übergeben, auf dass ich nie wieder nach Bogenhausen muss. Sanfte Umwälzungen, Mikro-Melancholie, Klang-Lust. Heute abend Geheimtreff im Desertersoundstudio mit den Else Girls zu gemeinsamen Toncollagen und persönlichen Differenzen. Besser mal Wein mitnehmen. Chipmusik ist toll, nicht erst seit Crystal Castles sich unlautererweise bei unter CC-Lizenz veröffentlichten Chiptunes bedienten. 8bitpeoples. Diese Woche noch kann man auf pitchforkmedia eine tolle Doku über das Blip Festival 2007 ansehen, sollte man tun, und dann ein paar Tracks von nullsleep downloaden. Ich persönlich habe meinen Gameboy-Emulator schon mal mit dem LSDJ-Rom gefüttert; eine interessante Erfahrung, wenn man es gewohnt ist, mit Logic oder Reason elegant Klötzchen durch die Gegend zu schieben. In meinem Haus gibt es jetzt ein afghanisches Restaurant, super.
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Mittwoch, 20. August 2008
blei
i'm still wide asleep. constant dawn. i'm listening to 'planet caravan' by black sabbath right now, which makes me wanna take drugs instead of doing the dishes. grey clouds and construction sites in munich today.
i've been to the doctor in the ministry of truth (minitruth in newspeak), with watertaps that run rust and secretarys that make you wanna run away. i am ironman. anyone seen that movie? (or should i say car and burger commercial?) anyway, the best part was the ending sequence to the sound of the 'iron man' guitar solo. looking forward to 'the dark knight'.
when i'm not in a gloomy mood because i sleep too little, i laugh my ass off watching 'the flight of the conchords'. so good.
the black kids, anyone? u.s. kids that have listened to too much phoenix but also like emo and chipmusic. not uninteresting. worth an illegal download.
goodbye.
Montag, 18. August 2008
blog ahoi
hey yo dudes, i'm back on the scene at least for today, for the oven isn't properly vorgeheized. that gives me some time for some selbstinszenierung. it's been a long time since i've been to that hospital and had lots of time. now i have to feed the kaninchens, make stupid telephone calls get some surgery. the wheather in munich is very good, but that doesn't help if you feel like some half-burned log of wood because your body makes you wake up at 7am every day no matter what time you went to sleep. sometimes i think i should start taking painkillers again. the sleep was way better.
i spend lotsa money on music, which is the best thing to do with money. i got PIL's metal box for fourty bucks on ebay. other recent purchases: the first two WIRE albums, dodovoodoo by elephant9 (which is some sort of psychedelic jazz, really cool) and the new atlas sound/selector dub narcotic 7". i love listening to music and dreaming of playing with my imaginary band. i create some strange soundscapes for our ambient/field recording project. and i mix those jazz recordings i made. i think i'll stop doing these jobs and concentrate on my own stuff before i fade away.
looking forward to that glass of white wine from sardegna to accompany the fish i'm preparing. too bad i forgot all my cool records in pasing, for i could really go for some bonnie prince billy evangeliums.
by the way: that make up-dvd is just so great. you should watch it at least once a week. remember to buy that first, utterly strange weird war record. and all those make up-releases you still don't have. it's never too late for baptism. (talking to myself here, but if you don't know about the gospel-yeh-yeh, you NEED to check out the make up. start with their swan-song: save yourself)
stream of consciousness, baby. goodbye.
Sonntag, 16. März 2008
Gefährliche Selbstversuche IV: DSDS II (abgebrochen)
Jetzt lege ich nach langem Marsch die Beine hoch und schalte unbedarft die Glotze ein und werde mit DSDS-Das Magazin konfrontiert, genauer gesagt mit der Talk-Box, in der Fans ihren Lieblingen Nachrichten übermitteln können.
Dagegen sind David Romeros Zombie-Filme Berichte aus dem Streichelzoo.
Elfjährige Akneopfer, die Culcha Candela singen; Tussis, deren Kreolen einen größeren Umfang als ihre Köpfe haben und die in einer Sprache sprechen, von der ich nur verstehe, dass sie den Bär weghaben wollen.
Ein gewisser masochistischer Hang regt sich in mir und will ganz im Sinne Rimbauds sich auch dieses Gift einverleiben; aber diese Droge macht nicht aus Holzscheiten Geigen sondern aus ganzen Orchestern ein Häufchen Asche.
Wenn ich mein Wort breche, werde ich wichtige Teile meines Gehirns gefährlicher Assimaterie aussetzen und möglicherweise bleibende Schäden davontragen. Außerdem läuft auf 3Sat eine Doku über Shakespeare. Und ich habe 'Mullholland Drive' auf DVD. Ich könnte auch Seiken Denetsu 3 auf meinem Super Nintendo-Emulator spielen. Oder Truman Capote lesen. Oder Kapielski.
Ich schäme mich für den bloßen Gedanken...
...ich kann's ja auf die Mediakamente schieben...
Wie komme ich jetzt aus der Nummer wieder raus? Ich bereite mich schon mit Werbung-Kucken vor und spüre, wie mein Hirn aufhört zu strampeln und in sanfte Hypnose verfällt; was bleibt, ist ein schlechter Geschmack auf der Zunge.
Bei Explosiv Weekend lässt sich eine Steuerfachgehilfin in Photoshop die Titten vergrößern und findet's toll; auch ihr Freund hält die retuschierten Aufnahmen für "makelloser". Sie ist einfach nur dumm; er ist ein Arschloch.
Ah, der DSDS-Dscheidschei. Der hat Stress in der Beziehung, weil er Stress hat mit seiner "Berühmtheit". Keine Angst, das dauert nicht lange...
Doofgefasel. Aus Nichts wird heiße Luft gemacht. Sensodyne Proschmelz. "Ich wollte doch diese Trägheit loswerden." Mein Gehirn hört doch nicht auf zu strampeln. Im Gegenteil. Mit jedem weiteren Spot wird die Übelkeit unerträglicher. Ich kann ja in den Werbepausen Shakespeare kucken, vielleicht hilft das.
Deutschlands berühmtestes Hartz-IV-Kind aus Berlin Marzahn bekommt in ihrem Bericht Hintergrundmusik aus Schöneberg (Sido) und Versailles (Air). Ihre Mutter sagt, ihre Tochter möchte ein "Baldrian" über ihrem Bett. Im Kühlschrank gibt's Margarine und Insulin. Jetzt fehlt nur noch, dass die Hartz-IV-Jasmin "mit den traurigen Augen" von einer Zukunft bei DSDS träumt.
"Ich hab' Kinder, da muss man sich die Brüste einfach machen lassen." Aber das T-Shirt mit dem Botox-Schriftzug will ich auch haben. Echt!
"Zehn Sekunden haben wir noch. Fünf, vier, drei, zwei, eins, gleich geht's los: Werbung!" Jetzt geht wieder alles von vorne los... "Nach diesem Spot geht's weiter!" Noch kann ich ausschalten...
Die heutige Sendung wird von Guido Westerwelle moderiert. Das Motto heißt... (schaut auf sein Kärtchen) aktuelle Hits!
Der Bär trägt Lederjacke. Es folgt: Die Weltpremiere des gemeinsamen Top Ten-Songs. Eine sogar für Bohlen-Verhältnisse an Einfallslosigkeit und Kopiererei kaum zu überbietende Schmalznummer in schlimmster "We Are The World"-Tradition inklusive Rückung nach dem zweiten Refrain, und alle, ausnahmslos alle Teilnehmer beweisen in drei Minuten, dass sie gesichtslose, charakterlose Opportunisten sind. Als hätte man was anderes erwartet...der Text ist so bescheuert, dass er schon wieder gut ist: "Learn To Fly Alone" sollen die Kandidaten, als wären sie alle Küken, die Diede so lange mit seinen mit der Pest befallenen Ohrwürmern füttern muss, bis sie flügge werden...um als seine Marionetten weiter zu arbeiten, bis sie vom Ast fallen.
Weiter mit dem Auftritt Fadys (der Name ist Programm). The man from Lebanon. Klingt, als wäre seine Stimme mehrmals gedoppelt. Ist wahrscheinlich auch so. Bei der letzten Sendung haben sie ja auch direkt nach den Performances die Aufnahmen davon abgespielt...
Ich finde, er hat gut geknödelt. Lieblings-Juroren-Zitat: "Du warst gut,weil du dich ja auch noch weiterentwickelst." Aber der Diede schießt den Vogel ab, als er, ganz Underground-Künstler, sich darüber beschwert, dass man immer vorgefertigte Superstars aus den USA vorgesetzt bekommt, man aber mit DSDS seinen eigenen machen kann. Außerdem bescheinigt er Fady, er könne ja der Schnulzenkönig der Staffel werden, was er natürlich nicht mal negativ meint. Punkt für Diede.
Der Benni Herd ist auf der Hauswirtschaftsschule (wo soll er mit dem Namen auch sonst hin?), weil er sich unter lauter Mädels nicht so beweisen muss. Spricht der Möchtegern-Macho (mit unverkennbarem Gay-Faktor), weshalb er von mir Extra-Punkte für unfreiwillige Queerness bekommt. Diede macht ihm große Hoffnungen wegen seinem Showpotenzial ("Vom Fliegenfurz zum Superstar" -das wär' doch auch ein prima Songtitel).
WERBUNG: L'amour est un trésor. Klar. Oder ein Auto. Die sind ab sofort gut für die Umwelt und mit Panorama-Windschutzscheibe ausgestattet, da sieht man die Windräder neben der Autobahn besser. Und C&A hat jetzt Bio-Baumwolle.
Weiter geht's im geschmacklosesten Licht der Welt mit dem Dscheidschei Alfons, der heute fünfhundert Prozent geben will. Er ist nämlich ein sehr empfindsamer Mensch und muss das in den Griff bekommen, weil's um die Zukumft geht. Er singt den Keinohrhasen-Song. Er versucht's zumindest. Zum unglaublich schlecht gemachten Kitsch-Playback trifft er keinen Ton und sieht wie gewohnt aus wie eine Kuh mit Magengeschwüren. Im weißen Anzug. Grotte. Auf die Bären-Aussage, er hätte scheiße gesungen, nickt er wie immer sehr devot und lächelt brav. Eklig. Der Diede mag ihn zwar, muss aber auch zugeben, dass ditt nüscht war.
Rania Zerebri wagt sich an "Rehab" ran, passt aber ganz und gar nicht in diese Stiefel, da nimmt sie definitiv die falschen Drogen (wir erinnern uns: Sie wurde auf Ibiza gecastet). Very unglaubwürdig. No, no, no. Diede sagt, das klänge eher nach Lassie als nach Amy. Word. Die Frau da in der Mitte sagt, Pocahontas wäre zurück und ihre Bewegungen süß, auch wenn's nicht so ganz zum Songtext gepasst hätte...is' ja nicht so schlimm.
Linda Theodizeo. Opa und Mama sind gespannt. Die haben aus Versehen das echte Playback von der Aguilera laufen lassen, oder? Nein? Tja...ok, sie kann tatsächlich Christina Aguilera singen. Supi. Ich schalte um auf die Reichskristallnacht.
Samstag, 15. März 2008
Dr. Conan Kong sieht...Conan The Barbarian
Eine Nacherzählung mit einem Knicks vor dem letzten linken Studenten.
Schon bevor der Spaß beginnt, zeigt einem Conan, wo der Hammer hängt und zückt die Nietzsche-für-Barbaren-Keule, in dem er seinem Streifen ein "was mich nicht umbringt, macht mich stärker" voranstellt. Wow.
Als die Anfangstitel in knöchernen Lettern wie von Geisterhand auf der Leinwand erscheinen, dämmert es: Dino de Laurentiis, Götzendiener des genialen Trash, schenkt uns diese Opfergabe für den mächtigsten unter den Göttern -den großen Kinemaskop.
Knochen von getöteten Feinden hauen auf Pauken, die mit deren Haut bespannt sind -welch ein Wohlklang! Und dann hebt diese Stimme an, die sich nicht anschickt, zwischen Tolkien-Pathos und pathologischem Blödsinn zu differenzieren -möge das Fest beginnen...the golden age of Arnie!
Der kleine Conan möchte aus dem Barbarenland abgeholt werden-und da kommt auch schon das fiese bemalte Rumpelstielzchen (wie zum Teufel schreibt man das eigentlich? Sic transrapid Gloria von Thurn und Taxis...) in das friedliche Dorf von die Barbaren mit die lange Schwerter. Dazu gibts wie immer, wenn der olle Filipino mit dem Topfhaarschnitt und dem Krötengesicht Dörfer abfackelt, Carmina Barbara. Erst essen seine Hunde den Papa auf und dann haut er auch noch der Mama die Rübe ab -ganz schön böse, aber das macht klein Conan nur härter; zusammen mit den anderen Ewoks wird er vom bolschewikischen Mongolensturm an einem Seil nach Norden ins Gulag transportiert, und weil das durch Schnee und so geht, wird er noch viel, viel härter, als er eh schon ist, obwohl er eigentlich ja noch ein Kind sein tut. Aber kaum hat sich das Laufrad ein paar mal gedreht, wird aus dem Knochen ein Raumschiff dem Kind ein mächtiger, mächtig böser Arnie.
Es kommt, wie es kommen muss:Arnie Rambo Conan wird zum Barbarengladiator; das ist in etwa so wie Bloodsport on the rocks. Der Governator macht natürlich ziemlich schnell alle platt und wird so der Liebling der blutrünstigen Römer Kirgisen.
Im Osten bringen ihm die Samurai-Kirgisen die coolsten Moves bei, in den Pausen beschäftigt er sich mit barbarischer Literaturgeschichte; außerdem darf er poppen. Schon bald fühlt er sich so sicher, dass er es wagt, an der Tafel seines Herren mit österreichischem Akzent kriegerische Sprüche zu droppen; man lässt ihn gehen.
In einer Höhle findet er das Schwert seines Vaters in den Händen des Skeletts von dessen Mörder; an wem soll er jetzt Rache üben? Er muss die zwei Schlangen, die sich vereinigen, finden. Er vereinigt sich mit einer Hexe, die ihm beim rituellen Beischlaf den Weg weisen soll und ihn dabei fast umbringt, weshalb er sie ins Feuer werfen muss; Mist! Noch immer weiß er nicht, wo's langgeht.
Hinterm Haus findet er einen lustigen Mongolendieb, der sich nicht wegen seines urkomischen Akzents totlacht -die beiden werden rasch Freunde; sie essen zusammen Fleisch, das sie am Spieß braten und streiten, wessen Gott die fetteren Reime hat -das macht Spaß!
Sie machen sich auf nach nirgendwo. Unterwegs machen sie kurz in Mos Eisley Halt und essen noch mehr Fleischspieße. Die Leute können irgendwie auch nicht weiterhelfen, und zu allem Übel erschlägt Connie aus Versehen ein Kamel. Einen Hinweis können die beiden jedoch ergattern: Im Zentrum der Stadt steht ein riesiger Turm mit lauter Schlangen druff, da is so'n Schlangenkult drinne, und ditt wollnse sich ma ankieken. Vor einer Schaumstoffkulisse treffen sie eine Blondine mit Schwert, die kann denen helfen, die wissen nämlich gar nicht, was da drin für schlimme Sachen sind und so.
Rauf auf den Turm und runter in die Schlangengrube; die Musik wird dramatischer, Popol Vuh-mäßige Bongos an allen Ecken. In den Gärten Schlangenturms. Die Blonde kuckt sich einen Kultgottesdienst an, während die anderen beiden sich noch weiter nach unten abseilen.Indy Arnie Conan gelingt es, den Schlangenrubin zu mopsen, und da ist es auch schon: Das Symbol der sich vereinigenden Schlangen, das Conan mit einer super Transferleistung gleich mit dem bösen Krötengesicht in Verbindung bringt; da muss er aber ganz schon doof kucken und bemerkt erst im letzten Moment die riesige Schlange, die hinter ihm zum Angriff übergeht; aber Mister Universum und sein Meisterdieb erledigen das Biest mit den richtigen Handgriffen. Oben sind die Gläubigen beim Abendmahl für die Schlange angelangt, doch als die spärlich bekleidete Opfergabe nach unten springt, merkt der Obermufti, dass seine Schlange keinen Kopf mehr hat; ein Tumult bricht los, auch die als Nonne verkleidete Blonde wird enttarnt, kann sich aber durch ein geschicktes Manöver nach oben katapultieren, wo ihre Kumpels schon auf sie warten; da ist er aber ganz schön angefressen, der Mufti (im Gegensatz zur jungen Dame in der Schlangengrube).
Liebe, Sex und Zärtlichkeit: Noch am selben Abend kommen sich Conan und die schöne Fremde näher und teilen die barbarische Bettstatt zum ersten Mal. Es ist für beide sehr schön (und ölig). Leider spricht Conan keine romantischen Worte. Was hätten wir gelacht. Immerhin essen sie zusammen Fleischspieße.
Dann wird ein Fest gefeiert: Vincent Ravens Rabe hat einen kurzen Gastauftritt (ohne Kacken), ein Schwein muss tanzen und der Conan setzt sich einen lustigen Eisenhut auf. Der Mongolendieb kriegt auch eine ab, aber die ist mit komischen Perlen behängt und bestimmt voll psycho. Und was ist der Lohn? Ein fieser Kater, und dem Conan fällt sein Kopf in eine Schüssel mit Pampe. Da weiß der Conan: Jetzt ist Schluss mit dem Lotterleben! Zu spät, die Bösen sind schon da und nehmen unsere Helden gefangen. Was der Conan nicht weiß: Der König mag die Schlangentypen auch nicht und ist deshalb: Dem Conan sein Freund! Darauf trinken wir erstmal einen. Dem König seine Tochter ist dem bösen Schlangenmann verfallen und soll ihn heiraten, da leidet der König natürlich ziemlich drunter und will das irgendwie verhindern. Der Conan und seine Freunde sollen die Prinzessin zurückklauen und dafür mit so viel Edelsteinen und Zeugs belohnt werden, dass sie selber Könige werden können.
Die Blonde will den Vorschuss nehmen und abhauen, sie hat Angst vor dem, was vor ihnen liegt und will den Conan nicht verlieren. Aber der Conan weiß, was er zu tun hat und schaut stundenlang das Schlangenamulett an, bevor er seine Liebste verlässt.
Und er reitet wieder durch Wind und Schnee, behütet nur durch seine Mongolenmütze, klopft an jede Tür und erhält nirgends Einlass. Bis Devandra Banhart und The Polyphonic Spree seinen Weg kreuzen (im Film nennen sie sich 'Children Of Doom') und ihm sagen, wo er die Festung vom bösen Schlangenmann finden kann. Durch ein Feld von Obelisken, an denen die Überreste tapferer Krieger und Giganten lehnen, muss er gehen und trifft an dessen Ende den Mann mit der eingangs erwähnten lustigen Stimme, der die Geschichte des Films in bedeutungsschwangeren Sentenzen weitererzählt. Der Film ist also quasi eine sehr lange Rückblende, bis er dann den Afrikaner (oder wie bei denen halt die Schwarzen heißen) trifft, also den Erzähler. Der ist übrigens Zauberer und spricht, wenn er nicht grad den Erzähler macht, fast noch lustiger wie der Arnie, und weil die beiden so lustige Gesellen sind, werden sie Freunde, was gut ist, weil der Arnie hat ja jetzt keine mehr. Es gibt Fleischspieße. "Du flauerss guou auaund hiea?", fragt der Conan, und der Zauberer muss lachen, aber noch mehr lacht er, als der Conan mit einem Blumenstrauß aufs Kamel steigt und "Oeyl de soad, and fiehd de hoas." sagt und fast runterfällt. Da merkt man: Der Conan hat sich doch für die Frau entschieden und will zurück zu ihr.
Der Conan bleibt eine Nacht im Hippiecamp vom Devandra und den Children Of Doom. Da kommen die Schlangenanhänger und machen die Kamele scheu. Einer von denen mit den bescheuerten Mützen schwult den Conan an und erzählt ihm was von Emptiness. Des sind wahrscheinlich die Scientologytypen von denen. Aber die Priesterschwuchtel hat nicht mit der Stärke vom Conan gerechnet, und der macht ihn fertig und zieht dann sein Messgewand an, ganz schön clever vom Conan, aber der hat ja während der Ausbildung zur Kampfmaschine immer viel gelesen. Damit kommt er nämlich in den streng geheimen Haupttempel von den schwulen Schlangenmännern. Aber er muss jetzt ganz schön aufpassen, weil wenn die was merken, dann isses vorbei mit dem Conan.
Zwei Running Wild-Fans mit echter Matte sind auch unter den Schlangentypen und die sind scheinbar ne große Nummer, weil die anderen voll Respekt zeigen und so. Einer von den Soldaten mit Eisenmaske nimmt dem Conan sein Schlangenamulett ab. Uh-Oh...
Jetzt kommt an der Spitze der Schlangenpyramide eine leichtbekleidete junge Frau mit Schlange zum Vorschein (die Prinzessin?), und eine Stimme mit einem weiteren lustigen Akzent spricht zu den Jüngern. Aber da ist ja die Krötenfresse! Dann kann Conan ja doch noch Rache üben! Aber wie? Denk nach Conan, denk nach! Aber es ist zu spät, die Running Wild-Typen wissen, was Sache ist, und entlarven den Conan als Verräter. Die Menge ist aufgebracht.
Der Conan wird von den Metallern übelst gefoltert. Da kommt die Krötenfresse und will wissen, wo der Schlangenrubin ist. Der eine von den Metallern hat übrigens die Schlange, die der Conan gekillt hat, von Kindesbeinen (hehe) an aufgezogen. Jetzt schaut der Conan aus wie Jesus und lässt seinem Zorn freien Lauf und beschimpft die Kröte. Der sagt zu einer Jüngerin, sie soll aus zwanzig Meter nach unten springen (tödlich!), und die macht's. Damit will der dem Conan zeigen, wie mächtig er ist. Und dann lässt er ihn kreuzigen. Wie den Jesus, bloß an einen Baum. Da schaut der Jesus dann aber wie Stallone aus. Die Geier kreisen schon. Jetzt picken sie an ihm. Die Leber lassen sie ganz. Wahrscheinlich zu viel Ammoniak. Aber der Conan beißt den Geier kaputt. Und die Sonne brennt. Aber plötzlich muss der Conan lachen, weil: Sein alter Kumpel der Mongolendieb schaut vorbei, aber da bleibt dem Conan schon das Lachen im Halse stecken. Da ist dann auch wieder die Alte vom Conan, und der lustige Zauberer muss ihn mit Tätowierungen zum Leben erwecken, was nicht einfach ist. Diesmal keine Fleischspieße für Conan. Die bösen Geister wollen den Conan holen, aber seine Freunde lassen sich das nicht gefallen und kämpfen, während der Zauberer feige in seine Hütte flieht. Weil's so knapp wird, muss er weinen. Aber der Conan lebt noch und macht bald wieder in den Armen seiner Liebsten die tätowierten Augen auf und ballt die Fäuste. Auf geht's zum Boss-Battle!
Aber davor müssen sie sich noch lustige New Rave-Body Paintings verpassen, damit sie auch f-f-f-furchterregend aussehen. Tief in der Festung wird auf Fake-Latein fröhlich gesungen. Immer dem Tiegel mit dem Zaubertrank nach! Zum Beweis der Zügellosigkeit von Krötengesicht kommen sie an einem Harem vorbei, wo munter drauflosgepoppt wird. Tststs. Und die trinken alle von der Brühe aus dem Tiegel...was da wohl drin ist? Aber da ist die Prinzessin! Und der fiese Krötenmann. Was führt der im Schilde, verdammt? Der verzieht sein Gesicht so komisch...er kann sich in eine Schlange verwandeln! Deshalb sieht der aus wie eine Kröte!
Die Blonde legt schon mal Feuer...und los geht die Schlachterei! Der erste Kopf fällt! Die Kröten-Schlange verzieht sich, aber dafür kommen die beiden Running Wild-Typen um die Ecke, und die nehmen keine Gefangenen, weil die ham 'ne Axt und 'nen Riesen-Hammer! Da schmeißt der Conan den Trank einfach um -nicht blöd! Die Blonde hat auch schon die Prinzessin am Arm, das läuft ja heute! Den mit der Axt macht der Conan im Schwertumdrehen platt mit einem fallenden Schlangenkopf aus Stein, da kuckt der andere aber blöd. Jetzt aber nix wie raus hier! Die Blonde macht mal so eben fünf Typen den Garaus.
Der Metaller mit der Axt ist doch noch am Start, sieht man dann, und die Kröte ist sehr unzufrieden. Der will jetzt auch Rache. Er schießt mit einer Schlange als Pfeil auf die Blonde, die ihren letzten Atem in Conans Armen haucht. Das macht den Conan traurig, aber auch hart. Zum Abschied verbrennt er sie nachts. Weil der Conan nie weinen tut, weint der Mongolendieb für ihn, was sehr nett ist.
Der Conan ist jetzt sehr nachdenklich. Die an einen Stein gekette, sehr hübsche, aber vom Krötenmann verblendete Prinzessin sagt, dass der ihn finden und töten wird, weil er sicher das Blondinenfeuer gesehen hat. Das juckt den Conan aber nicht, denn: Das hat der mit einkalkuliert in seinen genialen Plan; aber: Die Götter sollen aus dem Weg gehen, denn da kommen schon die Schlangenritter. Ein erstes und letztes Mal betet der Conan auf Österreichisch zu seinem Kriegsgott, er möge ihm seine Rache gewähren, und wenn nicht, dann soll er sich gefälligst zum Teufel scheren, so furchtlos ist der Conan.
Zwei gegen viele: Aber Mann um Mann gehen sie den beiden tapferen Männern in die Falle und fallen. Eigentlich drei, denn der lustige Zauberer macht auch mit, aber der zählt höchstens halb, weil er sich in die Hosen scheißt. Jetzt muss der Hammer-Bruder dran glauben und wird durchbohrt. Dafür macht ihm sein Metaller-Bruder die Hölle heiß, aber daran verbrennt er sich, weil die Blondine als Kriengsengel vom Himmel fällt und ihm tüchtig eins auf die Mütze gibt! Bevor Conan begreift, wie ihm geschieht, ist sie auch schon wieder weg. Das Überraschungsmoment nutzt der Conan, um den bärtigen Schwertmeister mit Mortal Kombat-Moves zu finishen.
Seine Niederlage begreifend will der Krötenmann fliehen. Die angekette Prinzessin fleht ihn an, nicht abzuhauen, aber in seiner ganzen Boshaftigkeit schießt er eine Schlange auf sie ab, die der Mongolendieb aber mit seinem Schild abwehren kann. Erniedrigt muss Kermits böser Bruder abziehen. Conan übt schon mal Siegerposen.
Denn: Jetzt wird es Nacht im Film, und der letzte, finale Boss-Battle steigt in der Schlangenfestung. Der Conan schleicht sich rein, während Krötenmann eine fiese Rede schwingt und das totale Böse von seinen willenlosen Anhängern fordert. Da taucht hinter ColonelKurtz Krötenmann der Conan auf; für einen kurzen Moment denkt man, der Darth Vader Krötenmann könnte den Conan davon überzeugen, dass er sein Sohn ist; doch dann haut er ihm den Kopf ab und zeigt ihn den Schlangenanbetern auf der Pyramide; wirft ihn die Treppe runter; und das Schlangenschwert gleich hinterher. Harfen spielen, Chöre singen, und die Leute, die gerade noch die Kröte angebetet haben, merken, was für einen Quatsch sie da gemacht haben und werfen ihre Kerzen in den Teich.
Noch stundenlang sitz der Conan auf der Treppen der Pyramide und muss nachdenken. Da kommt ihm wie dem Wicki eine Eingebung: Abfackeln! Und wirft Feuer in die Pyramidenspitze; bald brennt alles lichterloh.
Der Film endet mit dem bärtigen Conan auf einem Thron sitzend, weil er ja für die Rückgabe der Prinzessin mit Reichtum überschüttet worden ist und danach noch viele andere Abenteuer mit seinen Freunden bestritten hat. Aber das ist eine andere Geschichte...es folgt die Conan-Hymne.
Der Film hat mir sehr gut gefallen, weil er sehr eindrücklich die Situation von waisen Barbaren darstellt, die gegen das Böse kämpfen müssen und außerdem sehr spannend ist. Er bekommt fünf von fünf Totentrommeln für die barbarisch gute Musik, und dreizehn von zwölf geballten Fäusten, in denen sieben von sieben Schlangenrubinen versteckt sind. Und den Sonderpreis für einen von vielen opiatinduzierten Euphoriezuständen. Der Film ist der Hammer. Und die Axt. Hugh.
Eine Nacherzählung mit einem Knicks vor dem letzten linken Studenten.
Als die Anfangstitel in knöchernen Lettern wie von Geisterhand auf der Leinwand erscheinen, dämmert es: Dino de Laurentiis, Götzendiener des genialen Trash, schenkt uns diese Opfergabe für den mächtigsten unter den Göttern -den großen Kinemaskop.
Knochen von getöteten Feinden hauen auf Pauken, die mit deren Haut bespannt sind -welch ein Wohlklang! Und dann hebt diese Stimme an, die sich nicht anschickt, zwischen Tolkien-Pathos und pathologischem Blödsinn zu differenzieren -möge das Fest beginnen...the golden age of Arnie!
Der kleine Conan möchte aus dem Barbarenland abgeholt werden-und da kommt auch schon das fiese bemalte Rumpelstielzchen (wie zum Teufel schreibt man das eigentlich? Sic transrapid Gloria von Thurn und Taxis...) in das friedliche Dorf von die Barbaren mit die lange Schwerter. Dazu gibts wie immer, wenn der olle Filipino mit dem Topfhaarschnitt und dem Krötengesicht Dörfer abfackelt, Carmina Barbara. Erst essen seine Hunde den Papa auf und dann haut er auch noch der Mama die Rübe ab -ganz schön böse, aber das macht klein Conan nur härter; zusammen mit den anderen Ewoks wird er vom bolschewikischen Mongolensturm an einem Seil nach Norden ins Gulag transportiert, und weil das durch Schnee und so geht, wird er noch viel, viel härter, als er eh schon ist, obwohl er eigentlich ja noch ein Kind sein tut. Aber kaum hat sich das Laufrad ein paar mal gedreht, wird aus dem Knochen ein Raumschiff dem Kind ein mächtiger, mächtig böser Arnie.
Es kommt, wie es kommen muss:
Im Osten bringen ihm die Samurai-Kirgisen die coolsten Moves bei, in den Pausen beschäftigt er sich mit barbarischer Literaturgeschichte; außerdem darf er poppen. Schon bald fühlt er sich so sicher, dass er es wagt, an der Tafel seines Herren mit österreichischem Akzent kriegerische Sprüche zu droppen; man lässt ihn gehen.
In einer Höhle findet er das Schwert seines Vaters in den Händen des Skeletts von dessen Mörder; an wem soll er jetzt Rache üben? Er muss die zwei Schlangen, die sich vereinigen, finden. Er vereinigt sich mit einer Hexe, die ihm beim rituellen Beischlaf den Weg weisen soll und ihn dabei fast umbringt, weshalb er sie ins Feuer werfen muss; Mist! Noch immer weiß er nicht, wo's langgeht.
Hinterm Haus findet er einen lustigen Mongolendieb, der sich nicht wegen seines urkomischen Akzents totlacht -die beiden werden rasch Freunde; sie essen zusammen Fleisch, das sie am Spieß braten und streiten, wessen Gott die fetteren Reime hat -das macht Spaß!
Sie machen sich auf nach nirgendwo. Unterwegs machen sie kurz in Mos Eisley Halt und essen noch mehr Fleischspieße. Die Leute können irgendwie auch nicht weiterhelfen, und zu allem Übel erschlägt Connie aus Versehen ein Kamel. Einen Hinweis können die beiden jedoch ergattern: Im Zentrum der Stadt steht ein riesiger Turm mit lauter Schlangen druff, da is so'n Schlangenkult drinne, und ditt wollnse sich ma ankieken. Vor einer Schaumstoffkulisse treffen sie eine Blondine mit Schwert, die kann denen helfen, die wissen nämlich gar nicht, was da drin für schlimme Sachen sind und so.
Rauf auf den Turm und runter in die Schlangengrube; die Musik wird dramatischer, Popol Vuh-mäßige Bongos an allen Ecken. In den Gärten Schlangenturms. Die Blonde kuckt sich einen Kultgottesdienst an, während die anderen beiden sich noch weiter nach unten abseilen.
Liebe, Sex und Zärtlichkeit: Noch am selben Abend kommen sich Conan und die schöne Fremde näher und teilen die barbarische Bettstatt zum ersten Mal. Es ist für beide sehr schön (und ölig). Leider spricht Conan keine romantischen Worte. Was hätten wir gelacht. Immerhin essen sie zusammen Fleischspieße.
Dann wird ein Fest gefeiert: Vincent Ravens Rabe hat einen kurzen Gastauftritt (ohne Kacken), ein Schwein muss tanzen und der Conan setzt sich einen lustigen Eisenhut auf. Der Mongolendieb kriegt auch eine ab, aber die ist mit komischen Perlen behängt und bestimmt voll psycho. Und was ist der Lohn? Ein fieser Kater, und dem Conan fällt sein Kopf in eine Schüssel mit Pampe. Da weiß der Conan: Jetzt ist Schluss mit dem Lotterleben! Zu spät, die Bösen sind schon da und nehmen unsere Helden gefangen. Was der Conan nicht weiß: Der König mag die Schlangentypen auch nicht und ist deshalb: Dem Conan sein Freund! Darauf trinken wir erstmal einen. Dem König seine Tochter ist dem bösen Schlangenmann verfallen und soll ihn heiraten, da leidet der König natürlich ziemlich drunter und will das irgendwie verhindern. Der Conan und seine Freunde sollen die Prinzessin zurückklauen und dafür mit so viel Edelsteinen und Zeugs belohnt werden, dass sie selber Könige werden können.
Die Blonde will den Vorschuss nehmen und abhauen, sie hat Angst vor dem, was vor ihnen liegt und will den Conan nicht verlieren. Aber der Conan weiß, was er zu tun hat und schaut stundenlang das Schlangenamulett an, bevor er seine Liebste verlässt.
Und er reitet wieder durch Wind und Schnee, behütet nur durch seine Mongolenmütze, klopft an jede Tür und erhält nirgends Einlass. Bis Devandra Banhart und The Polyphonic Spree seinen Weg kreuzen (im Film nennen sie sich 'Children Of Doom') und ihm sagen, wo er die Festung vom bösen Schlangenmann finden kann. Durch ein Feld von Obelisken, an denen die Überreste tapferer Krieger und Giganten lehnen, muss er gehen und trifft an dessen Ende den Mann mit der eingangs erwähnten lustigen Stimme, der die Geschichte des Films in bedeutungsschwangeren Sentenzen weitererzählt. Der Film ist also quasi eine sehr lange Rückblende, bis er dann den Afrikaner (oder wie bei denen halt die Schwarzen heißen) trifft, also den Erzähler. Der ist übrigens Zauberer und spricht, wenn er nicht grad den Erzähler macht, fast noch lustiger wie der Arnie, und weil die beiden so lustige Gesellen sind, werden sie Freunde, was gut ist, weil der Arnie hat ja jetzt keine mehr. Es gibt Fleischspieße. "Du flauerss guou auaund hiea?", fragt der Conan, und der Zauberer muss lachen, aber noch mehr lacht er, als der Conan mit einem Blumenstrauß aufs Kamel steigt und "Oeyl de soad, and fiehd de hoas." sagt und fast runterfällt. Da merkt man: Der Conan hat sich doch für die Frau entschieden und will zurück zu ihr.
Der Conan bleibt eine Nacht im Hippiecamp vom Devandra und den Children Of Doom. Da kommen die Schlangenanhänger und machen die Kamele scheu. Einer von denen mit den bescheuerten Mützen schwult den Conan an und erzählt ihm was von Emptiness. Des sind wahrscheinlich die Scientologytypen von denen. Aber die Priesterschwuchtel hat nicht mit der Stärke vom Conan gerechnet, und der macht ihn fertig und zieht dann sein Messgewand an, ganz schön clever vom Conan, aber der hat ja während der Ausbildung zur Kampfmaschine immer viel gelesen. Damit kommt er nämlich in den streng geheimen Haupttempel von den schwulen Schlangenmännern. Aber er muss jetzt ganz schön aufpassen, weil wenn die was merken, dann isses vorbei mit dem Conan.
Zwei Running Wild-Fans mit echter Matte sind auch unter den Schlangentypen und die sind scheinbar ne große Nummer, weil die anderen voll Respekt zeigen und so. Einer von den Soldaten mit Eisenmaske nimmt dem Conan sein Schlangenamulett ab. Uh-Oh...
Jetzt kommt an der Spitze der Schlangenpyramide eine leichtbekleidete junge Frau mit Schlange zum Vorschein (die Prinzessin?), und eine Stimme mit einem weiteren lustigen Akzent spricht zu den Jüngern. Aber da ist ja die Krötenfresse! Dann kann Conan ja doch noch Rache üben! Aber wie? Denk nach Conan, denk nach! Aber es ist zu spät, die Running Wild-Typen wissen, was Sache ist, und entlarven den Conan als Verräter. Die Menge ist aufgebracht.
Der Conan wird von den Metallern übelst gefoltert. Da kommt die Krötenfresse und will wissen, wo der Schlangenrubin ist. Der eine von den Metallern hat übrigens die Schlange, die der Conan gekillt hat, von Kindesbeinen (hehe) an aufgezogen. Jetzt schaut der Conan aus wie Jesus und lässt seinem Zorn freien Lauf und beschimpft die Kröte. Der sagt zu einer Jüngerin, sie soll aus zwanzig Meter nach unten springen (tödlich!), und die macht's. Damit will der dem Conan zeigen, wie mächtig er ist. Und dann lässt er ihn kreuzigen. Wie den Jesus, bloß an einen Baum. Da schaut der Jesus dann aber wie Stallone aus. Die Geier kreisen schon. Jetzt picken sie an ihm. Die Leber lassen sie ganz. Wahrscheinlich zu viel Ammoniak. Aber der Conan beißt den Geier kaputt. Und die Sonne brennt. Aber plötzlich muss der Conan lachen, weil: Sein alter Kumpel der Mongolendieb schaut vorbei, aber da bleibt dem Conan schon das Lachen im Halse stecken. Da ist dann auch wieder die Alte vom Conan, und der lustige Zauberer muss ihn mit Tätowierungen zum Leben erwecken, was nicht einfach ist. Diesmal keine Fleischspieße für Conan. Die bösen Geister wollen den Conan holen, aber seine Freunde lassen sich das nicht gefallen und kämpfen, während der Zauberer feige in seine Hütte flieht. Weil's so knapp wird, muss er weinen. Aber der Conan lebt noch und macht bald wieder in den Armen seiner Liebsten die tätowierten Augen auf und ballt die Fäuste. Auf geht's zum Boss-Battle!
Aber davor müssen sie sich noch lustige New Rave-Body Paintings verpassen, damit sie auch f-f-f-furchterregend aussehen. Tief in der Festung wird auf Fake-Latein fröhlich gesungen. Immer dem Tiegel mit dem Zaubertrank nach! Zum Beweis der Zügellosigkeit von Krötengesicht kommen sie an einem Harem vorbei, wo munter drauflosgepoppt wird. Tststs. Und die trinken alle von der Brühe aus dem Tiegel...was da wohl drin ist? Aber da ist die Prinzessin! Und der fiese Krötenmann. Was führt der im Schilde, verdammt? Der verzieht sein Gesicht so komisch...er kann sich in eine Schlange verwandeln! Deshalb sieht der aus wie eine Kröte!
Die Blonde legt schon mal Feuer...und los geht die Schlachterei! Der erste Kopf fällt! Die Kröten-Schlange verzieht sich, aber dafür kommen die beiden Running Wild-Typen um die Ecke, und die nehmen keine Gefangenen, weil die ham 'ne Axt und 'nen Riesen-Hammer! Da schmeißt der Conan den Trank einfach um -nicht blöd! Die Blonde hat auch schon die Prinzessin am Arm, das läuft ja heute! Den mit der Axt macht der Conan im Schwertumdrehen platt mit einem fallenden Schlangenkopf aus Stein, da kuckt der andere aber blöd. Jetzt aber nix wie raus hier! Die Blonde macht mal so eben fünf Typen den Garaus.
Der Metaller mit der Axt ist doch noch am Start, sieht man dann, und die Kröte ist sehr unzufrieden. Der will jetzt auch Rache. Er schießt mit einer Schlange als Pfeil auf die Blonde, die ihren letzten Atem in Conans Armen haucht. Das macht den Conan traurig, aber auch hart. Zum Abschied verbrennt er sie nachts. Weil der Conan nie weinen tut, weint der Mongolendieb für ihn, was sehr nett ist.
Der Conan ist jetzt sehr nachdenklich. Die an einen Stein gekette, sehr hübsche, aber vom Krötenmann verblendete Prinzessin sagt, dass der ihn finden und töten wird, weil er sicher das Blondinenfeuer gesehen hat. Das juckt den Conan aber nicht, denn: Das hat der mit einkalkuliert in seinen genialen Plan; aber: Die Götter sollen aus dem Weg gehen, denn da kommen schon die Schlangenritter. Ein erstes und letztes Mal betet der Conan auf Österreichisch zu seinem Kriegsgott, er möge ihm seine Rache gewähren, und wenn nicht, dann soll er sich gefälligst zum Teufel scheren, so furchtlos ist der Conan.
Zwei gegen viele: Aber Mann um Mann gehen sie den beiden tapferen Männern in die Falle und fallen. Eigentlich drei, denn der lustige Zauberer macht auch mit, aber der zählt höchstens halb, weil er sich in die Hosen scheißt. Jetzt muss der Hammer-Bruder dran glauben und wird durchbohrt. Dafür macht ihm sein Metaller-Bruder die Hölle heiß, aber daran verbrennt er sich, weil die Blondine als Kriengsengel vom Himmel fällt und ihm tüchtig eins auf die Mütze gibt! Bevor Conan begreift, wie ihm geschieht, ist sie auch schon wieder weg. Das Überraschungsmoment nutzt der Conan, um den bärtigen Schwertmeister mit Mortal Kombat-Moves zu finishen.
Seine Niederlage begreifend will der Krötenmann fliehen. Die angekette Prinzessin fleht ihn an, nicht abzuhauen, aber in seiner ganzen Boshaftigkeit schießt er eine Schlange auf sie ab, die der Mongolendieb aber mit seinem Schild abwehren kann. Erniedrigt muss Kermits böser Bruder abziehen. Conan übt schon mal Siegerposen.
Denn: Jetzt wird es Nacht im Film, und der letzte, finale Boss-Battle steigt in der Schlangenfestung. Der Conan schleicht sich rein, während Krötenmann eine fiese Rede schwingt und das totale Böse von seinen willenlosen Anhängern fordert. Da taucht hinter Colonel
Noch stundenlang sitz der Conan auf der Treppen der Pyramide und muss nachdenken. Da kommt ihm wie dem Wicki eine Eingebung: Abfackeln! Und wirft Feuer in die Pyramidenspitze; bald brennt alles lichterloh.
Der Film endet mit dem bärtigen Conan auf einem Thron sitzend, weil er ja für die Rückgabe der Prinzessin mit Reichtum überschüttet worden ist und danach noch viele andere Abenteuer mit seinen Freunden bestritten hat. Aber das ist eine andere Geschichte...es folgt die Conan-Hymne.
Der Film hat mir sehr gut gefallen, weil er sehr eindrücklich die Situation von waisen Barbaren darstellt, die gegen das Böse kämpfen müssen und außerdem sehr spannend ist. Er bekommt fünf von fünf Totentrommeln für die barbarisch gute Musik, und dreizehn von zwölf geballten Fäusten, in denen sieben von sieben Schlangenrubinen versteckt sind. Und den Sonderpreis für einen von vielen opiatinduzierten Euphoriezuständen. Der Film ist der Hammer. Und die Axt. Hugh.
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